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GGL-Studie enthüllt klare Dominanz legaler Anbieter im deutschen Online-Glücksspielmarkt

Geschrieben von Taylor Griffin · 2.7.2026

GGL-Studie enthüllt klare Dominanz legaler Anbieter im deutschen Online-Glücksspielmarkt

Studie zur Kanalisierungsrate im deutschen Online-Glücksspielmarkt 2024

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) hat eine aktuelle Untersuchung vorgestellt, die den Anteil lizenzierter Anbieter am Online-Glücksspielmarkt auf 77,03 Prozent beziffert und zeigt damit, wie sich der Markt in den vergangenen Jahren entwickelt hat, während der illegale Bereich mit 22,97 Prozent und einem geschätzten Volumen von rund 547 Millionen Euro im Jahr 2024 weiterhin präsent bleibt.

Details zur Erhebung und Methodik

Das Blockchain Research Lab führte die Befragung im Auftrag der GGL durch und stützte sich dabei auf Antworten von 2.000 Personen, die kürzlich Online-Wetten, Poker oder Casino-Produkte genutzt hatten, wodurch sich ein repräsentatives Bild der Nutzergewohnheiten ergab und zugleich Aufschluss über die Verteilung zwischen regulierten und nicht-regulierten Angeboten lieferte.

Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Mehrheit der befragten Nutzer auf legale Plattformen zurückgreift, während der illegale Marktanteil trotz bestehender Regulierungen durch den Glücksspielstaatsvertrag von 2021 noch spürbar ist und in absoluten Zahlen ein beträchtliches Volumen erreicht.

Relevanz vor der Evaluierung 2026

Die Veröffentlichung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem sich der Markt auf die umfassende Überprüfung des Interstate Gambling Treaty im Jahr 2026 vorbereitet, denn im Juli 2026 stehen wichtige Entscheidungen an, die die zukünftige Ausgestaltung der Regulierung maßgeblich beeinflussen werden und bei denen Daten wie diese als Grundlage für politische und behördliche Abwägungen dienen.

Beobachter verweisen darauf, dass solche Studien die Diskussionen um effektive Maßnahmen gegen illegale Angebote beleben, weil sie konkrete Zahlen liefern und zugleich aufzeigen, wo noch Handlungsbedarf besteht, ohne jedoch abschließende Bewertungen vorwegzunehmen.

Marktvolumen und wirtschaftliche Bedeutung

Der illegale Sektor wird mit etwa 547 Millionen Euro beziffert, was zeigt, wie groß das wirtschaftliche Potenzial ist, das derzeit außerhalb der regulierten Strukturen fließt, während die lizenzierten Anbieter den Großteil des Umsatzes generieren und damit die staatlich kontrollierten Kanäle stärken.

Analyse der illegalen Glücksspielanteile in Deutschland

Experten, die sich mit der Marktentwicklung befassen, betonen, dass diese Aufteilung nicht nur für die Behörden relevant ist, sondern auch für Anbieter und Nutzer, da sie Hinweise darauf gibt, wie sich das Verhalten der Spieler in den nächsten Jahren verändern könnte, sobald weitere Anpassungen am Regelwerk erfolgen.

Hintergründe zum Glücksspielstaatsvertrag

Der 2021 in Kraft getretene Staatsvertrag schuf die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine einheitliche Regulierung in Deutschland, und die GGL überwacht seitdem die Einhaltung der Vorgaben, während die aktuelle Studie als ein Baustein für die anstehende Evaluierung dient und zeigt, in welchem Maße die Kanalisierung bereits erfolgreich verlaufen ist.

Die Befragungsergebnisse liefern zudem Anhaltspunkte dafür, welche Faktoren Spieler dazu bewegen, legale Angebote zu nutzen, und welche Hürden noch bestehen, damit der illegale Markt weiter zurückgedrängt werden kann.

Ausblick auf kommende Entwicklungen

Im Vorfeld der 2026 anstehenden Prüfung werden die ermittelten Zahlen in Fachkreisen intensiv diskutiert, denn sie bieten eine Datengrundlage, auf der künftige Maßnahmen zur Stärkung des regulierten Marktes aufbauen können, während gleichzeitig die Wirksamkeit bestehender Kontrollmechanismen überprüft wird.

Die Studie des Blockchain Research Lab bleibt dabei ein zentrales Dokument, das die aktuelle Marktlage abbildet und zugleich Anlass für weitere Analysen gibt, ohne jedoch bereits konkrete politische Schlussfolgerungen zu ziehen.

Schlussfolgerung

Zusammengefasst zeigt die von der GGL veröffentlichte Untersuchung, dass der legale Online-Glücksspielmarkt in Deutschland mit einem Anteil von 77,03 Prozent dominiert, während der illegale Bereich 22,97 Prozent und ein Volumen von rund 547 Millionen Euro ausmacht, und diese Erkenntnisse dienen als wichtige Orientierung vor der Evaluierung des Glücksspielstaatsvertrags im Jahr 2026. Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder stellt damit aktuelle Daten zur Verfügung, die in den kommenden Monaten weiter analysiert werden.